Kriegskinder und Friedensstifter
Jugendliche in Bosnien-Herzegowina bauen Brücken in die Zukunft
Gespräch mit Imam Vahidin Omanović und Imam Mevludin RahmanovićFriedenszentrum Center for Peace Building, Sanski Most, Bosnien-Herzegowina, Träger des Bremer Friedenspreises 2011

Der Bosnienkrieg 1992-1995 tötete und verwundete menschliches Leben auf allen Seiten. Er zeriss Familien und die Beziehungen zwischen bosnischen, serbischen und kroatischen Nachbarn. Gleich zu Beginn des Krieges 1992 wurden in Sanski Most mehr als 2000 BosniakInnem und KroatInnen in einem Massaker ermordet. An den „ethnischen Säuberungen“ beteiligten sich auch aufgehetzte, serbische Nationalisten aus den unmittelbaren Nachbarschaften. Wie viele Muslime verloren auch : Vahidin Omanović und Mevludin Rahmanović Familienangehörige und mussten fliehen, um ihr Leben zu retten.
Als sie nach Sanski Most zurückkehren konnten, begannen die zwei Imame mit dem Aufbau eines Friedenszentrums. Die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern aus verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen als FriedensstifterInnen in den lokalen Gemeinden gehört zu den Schwerpunkten des heutigen Zentrums für Friedensbildung. Am 16. November wird Vahidin Omanović für sein Friedensengagement mit dem Bremer Friedenspreis gewürdigt werden.
Wir laden Sie ein, am 13.November von unseren Gästen Vahidin Omanović und Mevludin Rahmanović mehr über Jugendliche in Bosnien-Herzegowina nach dem Krieg und auf dem Weg zum Frieden zu erfahren.
Mit Unterstützung von:
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FEMINISMUS HEUTE
- War früher alles besser?
Am 15.08.2011 lud OWEN zur ersten Veranstaltung in der Reihe „Feminismus heute“ ein. Die New Yorker Philosophie-Professorin Nanette Funk leitet mit ihrem Vortrag eine lebhafte Diskussion ein. Im Mittelpunkt der Debatte standen Thesen von Nancy Fraser und anderen Feministinnen, die den Feminismus und Frauenorganisationen bezichtigen, neoliberale Entwicklungen zu unterstützen. Nanette Funk widersprach dieser Position und führte Beispiele von Frauenorganisationen aus Mittel- und Osteuropa an. Bei der anschließenden Diskussion wurden beide Standpunkte noch einmal kontrovers diskutiert. Anhand von konkreten persönlichen Beispielen ging es um Fragen der Selbstausbeutung in Frauenorganisationen, um neuere Entwicklungen in der BRD, um den Wandel von Geschlechterrollen in Albanien und vieles mehr.
Die Debatte wird in Kürze fortgesetzt, die nächste Veranstaltung findet Ende September statt.
Ansprechpartnerin: Dana Jirouš
jirous@owen-berlin.de
ZEITRÄUME-SPIELRÄUME
Am 19.Juni lud OWEN Frauen und Kinder aus der Nachbarschaft ein, um gemeinsam Spiele aus aller Welt zu spielen.
ZEITRÄUME – DRACHEN(T)RÄUME
Am 18.Juni 2011 lud OWEN Jugendliche und Kinder aus der Nachbarschaft zum Drachenbauen ein. Gönül Kirca zeigte, wie auf einfache Art, türkische Drachen gebaut werden können.

„EIN TAG MIT MEINEN FREUNDEN“
Fotoausstellung
„Unsere Jugendlichen haben mir gezeigt, wie sie auf ihr Leben, ihre Hoffnungen und ihre Zukunft sehen. Sie haben uns ihre Kreativität, ihre Freude und ihre Freunde gezeigt. Sie haben uns Türen geöffnet zu einer Welt in Vandzor und weit darüber hinaus, die uns bis dahin verborgen war. Wir haben gelernt, uns gegenseitig anzusehen und zuzuhören“
Edgar Khachatryan, Peace Dialogue, Vanadzor
Am 18. Mai 2011 hatte OWEN zur Eröffnung der Fotoausstellung „One day with my friends“ und Gespräch mit Edgar Khachatryan, Direktor der armenischen Friedensorganisation Peace Dialogue (www.peacedialogue.am) eingeladen. Mit den Fotos erzählen Jugendliche aus der armenischen Stadt Vanadzor über sich und ihre Freunde, über ihr Leben und ihre Träume. Das Ausstellungsprojekt war eine Initiative der Friedensorganisation Peace Dialogue aus Vanadzor und konnte dank privater Spendenmittel aus Deutschland realisiert werden.
Die Ausstellung „Ein Tag mit meinen Freunden“ ist bis Ende September 2011 in den Räumen von OWEN e.V. Nogatstrasse 21 zu sehen.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.
Aktuelles
Immer Montags von 17-19 Uhr, bei OWEN e.V. – Nogatstr. 21
Jede Frau ist willkommen und wird ihre Talente und den Spaß am „Theatermachen“ entdecken.
„Frauenstimmen“ heißt unsere Gruppe, denn das ist es, was wir wollen: Zeigen, dass Frauen ihre eigene Stimme haben und für sich selbst „sprechen“ können. Unsere „Theaterstücke“ schreiben und inszenieren wir selbst und das Thema entsteht aus Alltagssituationen, die uns belasten und die wir verändern wollen.
